Nach wie vor ist die gesetzliche Rentenversicherung eine der wichtigen Säulen der Vorsorge für das Alter. Doch die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung führt unweigerlich dazu, dass das Rentenniveau in den nächsten Jahren noch weiter absinken wird. Das heißt, ein durchschnittlicher Rentner wird aus der gesetzlichen Rentenversicherung maximal 50 Prozent der Bezüge erwarten können, die er vor dem eintritt in den Ruhestand aus seinem Gehalt bezogen hat. Das bedeutet, wer seinen gewohnten Lebensstandard im Alter aufrecht erhalten möchte, der muss auch mindestens eine private Rentenversicherung abschließen, besser ist es jedoch mehrere zusätzliche Rentenversicherungen zu haben.
Empfehlenswert für alle Arbeitnehmer ist die private Rentenversicherung über den Abschluss eines Riester Rentenvertrages. Die Beiträge für die Riester Rente werden staatlich gefördert, in dem sie steuer- und sozialversicherungsfrei sind und für junge Familien mit Kindern gibt es auch entsprechende Zulagen. Die Produkte für diese Art der Rentenversicherung sind zertifiziert und bestimmte Einnahmen werden garantiert. Alle Produkte der Riester Rente sind vor staatlichem Zugriff und vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt, sodass das in der Rentenversicherung angesparte Vermögen auf jeden Fall für die Altersvorsorge erhalten bleibt, auch wenn der Versicherte zwischenzeitlich staatliche Beihilfen zum Lebensunterhalt bekommen muss.
Neben dieser Rentenversicherung lohnt sich natürlich weitere private Vorsorge in Form von Rentenversicherungen aus Fondssparplänen oder auch Lebensversicherungen. Wie viel Geld monatlich gespart werden soll, hängt immer von der persönlichen Situation des Einzelnen ab. Wer bereits in jungen Jahren eine private Rentenversicherung abschließt, der kann auch mit kleineren Beiträgen ein gewisses Vermögen schaffen, da er über die vielen Jahre vom Zinseszinseffekt seiner Geldanlage profitieren kann. Der Rentenberater gibt Auskunft über die verschiedenen Möglichkeiten der Rentenversicherung.