In Deutschland spielt die Sozialversicherung eine wichtige Rolle, da sie der sozialen Sicherung dient. Die Sozialversicherung ist ein gesetzliches Versicherungssystem und ist staatlich geregelt. Sie übernimmt mehrere Aufgaben neben den Versicherungsleistungen, wie beispielsweise Rehabilitation oder auch Prävention. Die Sozialversicherung bietet den Bürgern finanziellen Schutz in allen möglichen Lebenslagen wie Unfälle, Arbeitslosigkeit, Krankheit oder auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit. Die Sozialversicherung sorgt in solchen Fällen dafür, dass das Leben der einzelnen Personen, die in eine dieser Situationen geraten, weiterhin gesichert ist.
Die Sozialversicherung besteht aus mehreren Zweigen, die auch als Versicherungsträger bezeichnet werden. Dazu gehören die Rentenversicherung, die Unfallversicherung, die Krankenversicherung sowie auch die Arbeitslosenversicherung und auch die Pflegeversicherung.
Bei der Sozialversicherung sind etwa 550 Versicherungsträger organisiert. Diese Versicherungsträger sind dabei als öffentlich rechtliche Körperschaften organisiert. Zu ihnen zählen unter anderem Berufsgenossenschaften sowie auch Rentenversicherungsträger und auch die Krankenkassen. Diese Versicherungsträger werden durch Selbstverwaltungsorgane gesteuert, die von Versicherten und Arbeitgebern gewählt werden. Alle Arbeitnehmer, die eine gewisse Einkommensgrenze nicht überschreiten, sind automatisch in der Sozialversicherung pflichtversichert. Finanziert wird das Ganze durch die Beiträge der Mitglieder sowie durch die Beiträge der Arbeitgeber.